Zwischen Dschungel, Kakao und Freundschaften fürs Leben – mein Freiwilligenjahr in Peru
Ein Erfahrungsbericht des Freiwilligen Maik über sein Freiwilliges Soziales Jahr in Peru.
Baumschule: In der Baumschule kümmert man sich viel um die Pflanzen. Dazu kommen dann aber auch Punkte wie Rasentrimmung, Unkraut zupfen, Gießen und Düngen dazu. Die Arbeit dort war an sich sehr entspannt und auch teils interessant. Probleme hatte ich zum Ende, wo es dann darum ging, die Säcke mit Erde vorzubereiten, da dort nur ein Erdhaufen ausgebuddelt wird (der sehr hart ist) und danach die Erde in eine Menge Plastikbeutel zu tun. Der Part hat mir nicht so viel Freude bereitet, aber der restliche Part war sehr angenehm und auch interessant.
Das Office: Im Office war die Arbeit meistens mehr mit der Sortierung von Dokumenten, Hilfe beim Schokoladenverpacken und Umorganisierung des Offices, da das Office sehr oft die Form verändert hat. Die Arbeit dort war meistens nicht die interessanteste, aber sie war sehr entspannt und hat nach einigen harten Feldtagen auch als Abwechslung sehr gutgetan. Das waren dann auch meistens die Momente, wo man sich am besten mit den Arbeitskollegen auseinandergesetzt hat und dadurch auch zu Freunden wurde.
Die Feldarbeit: Für mich war die Feldarbeit meistens sehr interessant. Verschiedene Pflanzen/Bäume pflanzen und am Ende erfahren, welcher Baum produziert, wie diese harmonieren und gleichzeitig sich mit den Community-Mitgliedern unterhalten, war sehr angenehm. Zwar auch anstrengend, aber sehr spaßig für mich.
Coopsuur: Coopsuur ist sehr interessant. Man ist allgemein sehr viel unterwegs, des Öfteren an anderen Orten und dadurch auch immer wieder neue Leute am Kennenlernen. Aber das ist nur bei der Abholung von Kakao der Fall. In dem anderen Fall arbeitet man und schläft in einem 2 Stunden entfernten Ort, wo ehrlicherweise nichts existiert, in einem Zelt und schleppt den ganzen Tag nur Kakao hin und her und dazu auch mit teils sehr unangenehmem Zeitdruck. Fairerweise sind die Mitarbeiter aber auch für mich mit die besten und man lernt sehr viel über die Fortschritte der Kakao- und Schokoladenindustrie.
Die Community-Touren: Die Community-Touren waren bei Weitem das Highlight, da dort der Dschungel und die Menschen, die dort leben, so fern und interessant sind, da diese dort mehr mit dem Dschungel als mit anderen Menschen zu tun haben. Die Geschichten an diesen Orten zu hören, genauso wie die Tiere und die verbrachten Abende, waren sehr interessant und einzigartig. Auch die Bootsfahrt, die bis zu 2 Tage ging, war erstaunlich und atemberaubend. Wenn wir dort waren, wurden meistens, wie schon erwähnt, Feldarbeit oder Seminare gemacht, wodurch den Communities Fragen und Hilfen zu deren Problemen gegeben wurden. Selbstverständlich haben wir dort nicht die Seminare geführt. Wir waren nur für kleine Nachfragen, Essens- und Trinkverteilung und Kinderbespaßung genutzt, was ich aber auch als sehr angebracht wahrgenommen habe.
Apaktone: Das Apaktone ist ein Altersheim von Caritas. Dort ist die Arbeit etwas mehr in den Aktivitäten, die man mit den Senioren ausführen kann, wie kleine Spiele, Fotos, Geschenke oder Kinderbesuche, die auch schön sind, aber mit wenig Spanischkenntnissen sehr schwierig sind, da man sowohl Kinder als auch Senioren sehr schlecht versteht.
Mein Fazit
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- Veröffentlicht am: 14. Oktober 2026
- Autor: ADRAlive!- Freiwillige


